Förderinitiative für Innovation und Transfer mit Anspruch auf überregionale Strahlkraft
Der Landkreis Schwäbisch Hall initiiert mit dem Fraunhofer IRB einen neuen Impulsgeber für Innovation: Im März 2026 nahm der »Fraunhofer Strategie Hub Schwäbisch Hall« seine Arbeit auf. Als strategische Schnittstelle und Transmissionsriemen zwischen der regionalen Wirtschaft und den Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft zieht der Hub in das Technologiezentrum Schwäbisch Hall (TZ SHA) ein und stößt den Technologietransfer vor Ort an.
Das Projekt ist eine Förderinitiative der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall mbH (WFG), die das Fraunhofer IRB mit der Konzeption und Leitung des Standorts beauftragt hat. Der Fraunhofer Strategie Hub Schwäbisch Hall fungiert als bidirektionale Schnittstelle zwischen der regionalen Wirtschaft und dem gesamten Netzwerk der Fraunhofer-Gesellschaft, das über 74 Institute sowie 9 Forschungs- und Innovationszentren in Heilbronn umfasst. Ziel ist es, den Technologietransfer zu beschleunigen und Unternehmen den direkten Zugang zu aktuellem Forschungswissen und technologischem Know-how zu ermöglichen sowie Bedarfe zielgerichtet an Fraunhofer kommunizieren zu können.
Gezielte Stärkung des ländlichen Raumes
Denn Innovationsförderung muss dort ansetzen, wo Unternehmen ihre Zukunft gestalten. Die ländliche Region der Weltmarktführer ist Heimat zahlreicher innovativer mittelständischer Unternehmen und Weltmarktführer. Um aber auch ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, braucht es einen effizienteren, zielgerichteten und vor allem pragmatischen Zugang zu Forschung und Innovation. Der Fraunhofer Strategie Hub Schwäbisch Hall schafft hierfür ein neues Modell: Als direkte Schnittstelle zwischen regionaler Wirtschaft und der gesamten Fraunhofer-Gesellschaft bringt er wissenschaftliche Expertise gezielt und kuratiert in die Region und stärkt den Technologietransfer dort, wo er bislang kaum institutionell verankert war.